Verdingung in der Schweiz

Im 19. und 20. Jahrhundert wurden in der Schweiz 100’000e Kinder in Pflegefamilien oder Heimen fremdplatziert, viele davon verdingt. Das heisst, sie wuchsen nicht bei ihren Eltern auf und mussten für ihren Lebensunterhalt bereits im Kindesalter arbeiten.

Die Aktionsgemeinschaft

Die „Aktionsgemeinschaft Verdingkinder.ch“ hat sich zum Ziel gesetzt, dieses noch kaum berücksichtigte Stück Schweizer Geschichte wissenschaftlich aufzuarbeiten. Dies beinhaltet sowohl die Sicht der Betroffenen - der ehemaligen Verdingkinder - als auch die Sicht der Entscheidungsträger - der Behörden und der Eltern.

Die Aktionsgemeinschaft Verdingkinder.ch wird durch ein Partonatskomitee unterstützt.

Seit einigen Jahren sind fürsorgerische Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen - zu denen neben der Fremdplatzierung von Kindern und Jugendlichen auch administrative Versorgungen, Abtreibungen, Adoptionen und Sterilisationen/Kastrationen unter Zwang sowie Medikamentenversuche ohne das Wissen und die Einwilligung der Betroffenen gehören - Teil einer breiten gesellschaftspolitischen Diskussion und Auseinandersetzung.

Damit ist ein wichtiges Ziel der Aktionsgemeinschaft Verdingkinder.ch erreicht.

Seit Anfang 2015 wird diese Homepage nicht mehr aktualisiert.

Weitere und aktuelle Informationen finden Sie über folgende Links:

Organisationen

Verein Netzwerk-verdingt
Verein Fremdplatziert
Verein für ein Archiv aussergewöhnlicher Strategien
Anlaufstelle Rehabilitierung Administrativ Versorgter (RAVIA)
IG-Zwangsadoptierter
Delegierter für Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen

Forschung

Unabhängige Expertenkommission administrative Versorgungen
Nationales Forschungsprojekt (NFP) 76 des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF)

 

Programmierung, Gestaltung, Realisation: Simon Lutz | Letzte Änderung: 24. November 2010